Typisch Rheinhessen

„Herr Hannemann, von diesem Wein habe ich noch nie etwas gehört, der schmeckt aber lecker!“

Originalzitat einer Osnabrücker Weinkundin, als Sie das erste Mal unseren Kanzler kostete.

Solche Aussagen sind es, die uns antreiben unseren Weg zu gehen. Wir bieten Ihnen nicht nur die bekannten Rebsorten-Weine an, die Sie in Supermärkten finden, sondern auch die unbekannten Weinsorten, von denen Sie evtl. noch nie gehört haben („Ortega? Was ist denn das?“), gehören zu unserem Repertoire.

 

Typische Rheinhessische Reborten

  • Kanzler
  • Scheurebe
  • Huxelrebe
  • Siegerrebe
  • Ortega
  • Würzer

 

Hannemann und die Rebsorte Kanzler

Gerne probieren wir Neues aus. Manches gelingt auf Anhieb, anderes ist zum Scheitern verurteilt. Aber von Einem können wir einfach nicht lassen: Die Pflege unserer Kanzler-Rebstöcke liegt uns besonders am Herzen. Vielleicht liegt es daran, dass sie schon fast so lange da sind wie es Hannemanns auf dem Weingut Heiligenblut gibt oder auch einfach nur deshalb, weil aus ihnen ein besonderer Tropfen hervorgeht.
In der Rebsortenstatistik Rheinland-Pfalz spielt sie überhaupt keine Rolle. Man muss erst mal richtig suchen, um sie zu finden. In Rheinhessen, das mit ca. 26500 Hektar das größte Anbaugebiet Deutschlands, geht Kanzler mit nur 20 Hektar (Stand 2007) geradezu unter. Die wenigen Berufskollegen schätzen, wie wir, ihre fruchtige Art, gepaart mit einer nicht zu stark ausgeprägten Fruchtsäure. Goldgelb funkelt der Wein im Glas.
Wie so viele Neuzüchtungen von Georg Scheu (1879-1949), der bedeutendste Rebenzüchter seiner Zeit, ist auch die Rebsorte Kanzler 1927 von ihm gezüchtet worden. Im Weinkeller ist das Gespür des Kellermeisters gefragt, um das feine Kanzleraroma intensiv zur Geltung zu bringen. Im Weinberg ist diese Rebsorte eher unproblematisch. Allerdings erfrieren die Knospen in kalten Winternächten leicht und damit reduziert sich der ohnehin nicht besonders üppige Ertrag noch mehr. Das ist einer der Gründe, warum diese Rebsorte extrem selten zu finden ist. Am Geschmack liegt es nicht. Letztendlich entscheidet die Qualität des Weines und die ist beim Kanzler fast garantiert.